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    Deutschlands Agenda, das Debattenforum für deutsche Außenpolitik, in dem die Arbeit von Bundesregierung und Bundestag sowie aktuelle außen- und sicherheitspolitische Themen diskutiert werden.

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  • RSS SINO-NK – Borderlands, Relations, History : 中朝关系报告

  • RSS North Korea: Witness to Transformation

    • The Pyongyang Project Summer Exchange 19. Mai 2013
      The Pyongyang Project is a Canadian social venture that focuses on travel and educational programs for foreigners and DPRK residents. While many of the group’s educational tours involve trips to Pyongyang, there are some trips that go to other interesting parts of the country. We recently received an advertisement for an upcoming trip that focuses [...]
    • Taiwan Foundation for Democracy: Asia Democracy and Human Rights Award 18. Mai 2013
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    • What Is Going On in the North Korean Military? 17. Mai 2013
      In a post from last summer, we argued that the military is occupying a larger role within party and state institutions. The events of the last six months—from the satellite launch and nuclear tests, to the particularly furious reaction to UNSC Resolution 2087 and the closing of Kaesong—appear to have military fingerprints on them. At [...]
    • TB Update 16. Mai 2013
      Science—if you have access—has recently published an interesting piece by Richard Stone on developments in TB and TB treatment in North Korea. The good news is to be found in the efforts of NGOs such as Christian Friends of Korea and Eugene Bell who have long worked this issue. Christian Friends of Korea has undertaken [...]
  • RSS Cankor: Human Factor

    • Members of UN-mandated probe into human rights abuses in DPR Korea announced 15. Mai 2013
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    • Has starvation become a foreign diplomacy tool? 5. Mai 2013
      [The Oregonian journalist Richard Read speaks to relief managers from Mercy Corps and Samaritan's Purse, who claim that the Obama administration has abandoned Ronald Reagan's “hungry-child policy” that separated food aid from politics. Read's article, reproduced below, first appeared in OregonLive.com on 13 April 2013. --CanKor] Relief manager […]
    • DPRK Business Monthly Volume IV, No.3 3. Mai 2013
      The DPRK Business Monthly, an international business report edited in Beijing, has been made available to CanKor readers by its editor, Paul White. Please check the  current April 2013 edition here: DPRK Business Monthly Volume IV, No.3 Titles of articles found in this issue include: The Travails of a Beer Joint Venture North Korea’s Surprising Microbrewery […]
    • Remembering the RAC, by Justin Rohrlich 24. April 2013
      [CanKor Editor Erich Weingartner talks to New York City based journalist Justin Rohrlich about the early days of the RAC, an expatriate bar and social club that attained a surprisingly worldwide reputation as a must-visit venue for foreign visitors in Pyongyang. This article was published on 23 April 2013 in NKNews.org. --CanKor] Remembering North Korea’s ‘R […]
  • RSS North Korea Tech

    • Google on North Korean maps 17. Mai 2013
      Related posts: Google Maps adds data on North Korea Eric Schmidt on his North Korean visit North Korean delegation visits Silicon Valley
    • Schmidt’s Washington speech on North Korea, Internet and dictatorships 13. Mai 2013
      Google has posted video of Eric Schmidt’s remarks at the recent “Big Tent” event in Washington, D.C. The Google-organized events act as idea summits and have been running for about three years and the D.C. event took place on April 26. During his speech, the chairman of Google talked about North Korea and the impact… Source: North Korea Tech Related posts: E […]
    • Anonymous attacks North Korean sites again 13. Mai 2013
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    • Anonymous promises more website attacks this weekend 11. Mai 2013
      Members of the Anonymous hacking group say they are planning to re-launch attacks on North Korean websites from Sunday. [Updated. See below.] In messages posted to Twitter, several Anonymous members said the “#OpNorthKorea” attacks would resume on May 12 from 1am GMT, that’s 10am in the morning Pyongyang time. OpNorthKorea first began in late March, shortly… […]

Verkehr auf der Koreanischen Halbinsel (I): Vorstellung des Verkehrs auf der Koreanischen Halbinsel


Klickt auf das Bild und findet die schon erschienenen Artikel der Serie.

Nikola Medimorec

Wenn man im Internet nach “Verkehr in Nordkorea” sucht, stößt man zuerst auf Bilder von Verkehrspolizistinnen, die an Kreuzungen von Pjöngjang den kaum vorhandenen Pkw-Verkehr dirigieren. In den letzten Jahren soll zwar der innerstädtische Verkehr angestiegen sein, aber in Vergleich zu anderen Hauptstädten ist er immer noch sehr gering. Wie wird es dann erst auf dem Land aussehen und wie gut ist das Verkehrswegenetz überhaupt ausgebaut?

Verkehrspolizistin in Pjöngjang

Die Verkehrspolizistinnen, die in Pjöngjang den teilweise inexistenten Verkehr regeln, sind international zu einer gewissen Berühmtheit gekommen (Foto: Joseph A. Ferris III; CC Lizenz: “Attribution 2.0 Generic (CC BY 2.0)”)

Seit der Teilung Koreas entwickelten sich beide koreanischen Staaten sehr unterschiedlich, was sich unter anderem in der Verkehrsinfrastruktur ausgeprägt hat. In der Karte wird deutlich, dass Nordkorea von der reinen Fläche her größer als Südkorea ist. Es sind aber weniger Städte verzeichnet, weil es dort nur halb so viele Einwohner wie im Süden gibt. Die Distanzen zwischen den Städten scheinen also größer zu sein und bei den wenigen eingezeichneten Straßen, fragte ich mich, wie die Städte verkehrlich miteinander verbunden sind, wie Güter transportiert werden und Einwohner von einer Stadt in eine andere gelangen. Um diese Fragen zu beantworten zu können, muss zuerst das Angebot der Verkehrsinfrastruktur beschrieben werden.

traffic ways korean peninsulaKim Il-Sung hat den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur als Schlüssel zur wirtschaftlichen Entwicklung gesehen. Straßen waren zwar sehr wichtig, aber es wurde der Schienentransport (hierbei Güter- sowie Personentransport) als Priorität betrachtet. Zu Beginn des Regimes bis in die 60er funktionierte das Regime gut und Nordkoreas Wirtschaft erlebte nach Japan die dynamischste Entwicklung unter den Staaten Ostasiens. Aber die Zugtechnologie wurde weder verbessert noch das Netz erweitert. Das Schienennetz ist 5,250 km lang und damit auch viel länger als die 3,400 km Schiene Südkoreas. In Zahlen ist das komplette nordkoreanische Straßennetz um die 25,000 km lang und es gibt sieben Straßenkategorien in Nordkorea, wobei die oberste Kategorie die Autobahnen sind und die übrigen Kategorien von Level 1 bis 6 durchgestuft sind. In Südkorea gibt es ebenfalls sieben Straßenkategorien, aber das Straßennetz ist viel dichter mit knapp über 100,000 km Länge. Vergleicht man nur die Autobahnen (in Südkorea: National Expressways) hat man in Nordkorea nur 661 km und im Süden 3,776 km.

Nur die Länge zählt?

Soweit die quantitative Betrachtung, bei dem Nordkorea dem wirtschaftlich viel stärkeren Südkorea relativ nicht allzu weit hinterher hinkt. Es liegen jedoch Welten zwischen den Qualitäten der beiden Verkehrsinfrastrukturangebote. Nur Autobahnen und 40 % der Straßen Level 1 sind im Norden asphaltiert, alle anderen Wege bestehen aus Schotter. Anders ausgedrückt: weniger als 5 % des Straßennetzes verfügen dort über einen Asphalt-Belag. Dazu kommt, dass Schlaglöcher durch fehlende Instandhaltung, Risse durch Winterfrost oder Überflutungen entstanden sind, und selbst auf asphaltierten Wegen nur niedrige Fahrtgeschwindigkeiten erlauben. Das Abstruse hierbei ist, dass es gar nicht so schlimm ist, weil so gut wie kein Verkehr existiert. Eine nennenswerte Automobilindustrie existiert nicht und durchschnittliche Haushalte könnten sich kein Auto leisten. Abgesehen von der schlechten Wirtschaft, ist wegen UN-Sanktionen Benzin eine Mangelware. Oftmals wurden Trucks so umgebaut, dass sie mit Hilfe eines Holzvergasers fahren können. Dementsprechend sind die Autobahnen leer und Fahrradfahrer sowie Ochsenkarren nutzen die breiten Fahrbahnen zum Zurücklegen von kurzen Strecken.

Nordkorea Schienen

Gut frequentiert: Nordkoreas Schienenwege… (Foto: Joseph A. Ferris III; CC Lizenz: “Namensnennung 2.0 US-amerikanisch (nicht portiert) (CC BY 2.0)”)

Also bleibt Nordkoreanern als einzige Möglichkeit zur Zurücklegung von größeren Distanzen die Schiene. Jedoch hoffentlich nicht auf die Weise, die im obigen Bild aufgenommen wurde. Es ist aber festzuhalten, dass Nordkoreaner ohne schriftliche Erlaubnis ihre Region nicht verlassen dürfen. Deswegen könnte man annehmen, dass der Fernverkehr mit Passagieren schwach ausgeprägt ist. Es gibt Fahrpläne bei Zügen, aber diese sind sehr unzuverlässig und die Züge sind immer überfüllt. Nachrichtenagenturen berichten, dass Leute auf den Dächern von Zügen sitzen und an den Fenstern hängen. Also ein Bild, welches bei uns eher aus dem extrem übervölkerten Indien als typisch bekannt ist. Zur Unzuverlässigkeit trägt bei den Zügen auch die Energieknappheit bei. 80 % des Schienennetzes ist elektrifiziert, jedoch fehlt die Elektrizität für die Züge. Daraus resultiert, dass Diesellokomotiven fahren um bei Stromausfällen weiterhin mobil zu sein. Südkoreas Schienen sind nur zu ungefähr 54 % elektrifiziert. Dafür gibt es Hochgeschwindigkeitsstrecken und viele neue, moderne, mehrgleisige Schienenstrecken. Nordkoreas Schienennetz wurde größtenteils unter der japanischen Besatzung für Güterverkehr errichtet. Auf dem gesamten Nordkoreanischen Gebiet gibt es mit einer Ausnahme nur eingleisige Streckenführung.

Ohne Nachfrage kein Angebot, richtig?

Im Gesamtüberblick könnte man nun behaupten, dass die Situation in Nordkorea gar nicht so schlimm einzustufen ist, weil es immerhin praktisch keinen Verkehr gibt und somit viele Probleme nicht existieren. Es gibt keine Staus und kaum Verkehrstote. Bei der Analyse ist aber immer der Gedanke an die Wiedervereinigung präsent. Da würde es zu großen Schwierigkeiten im Bereich Verkehrssicherheit und Kapazität kommen. Es wird im nächsten Teil deutlich vermittelt, dass „Schwierigkeit“ untertrieben ist. Sobald die Grenzen fallen, wird Straßenverkehr kommen.

Alle dargestellten Inhalte sind nur ein Abriss meiner Abschlussarbeit „Reunification Through Transport. Lessons from the German Transport Unity Transport Projects for the Korean Peninsula“. Wer sich für die Quellen, mehr Details, weitere Ausführungen interessiert und das gesamte Bild der Verkehrswegestruktur kennenlernen möchte, kann meine Abschlussarbeit unter folgendem Link erwerben: http://www.lulu.com/shop/nikola-medimorec/reunification-through-transport-lessons-from-the-german-unity-transport-projects-for-the-korean-peninsula/ebook/product-20282587.html

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3 Antworten

  1. Sollte die gezeigte Karte mit den Autobahn- und Eienbahnlinien teil einer akademischen Arbeit sein, dann bezweifle ich die Existenz jener eingezeichneten Eisenbahnlinie, die von Manpo ausgehend stets dem Yalu flußauf folgend bis kurz vor Kim Hyong Jik, wo sie auf eine quer durchs Land verlaufende Linie treffen soll, führt.

    • Ich habe die Daten über Schienen und Straßen vom koreanischen Verkehrsinstitut KOTI übernommen, welches von sich behauptet die aktuellsten Daten zu haben. Und in einer anderen koreanischen, sehr detaillierten Karte war diese Strecke auch enthalten. In vielen Karten gibt es diesen Abschnitt nicht, das stimmt.

      • Dann müssen die Nordkoreaner diese Bahnlinie heimlich und sehr rasch gebaut haben. 2009, als ich von Changbaihyon über Linjiang – stets dem Yalu entlang – bis Jian flußabwärts reiste, gab es diese Bahnlinie noch nicht. Bei google earth kann ich sie auch nirgends erkennen.

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