Wo komme ich her, wo gehe ich hin und was hat Nordkorea damit zu tun?!

Ich dachte mir am Anfang eines Blogs wärs ganz sinnvoll, darzulegen, warum ich ein Blog anfange, warum zu diesem Thema, bzw. warum sich irgendjemand dafür interessieren sollte, und was den Leser, also euch in Zukunft erwarten soll. Wenn euch das interessiert, dann lest jetzt genau hier weiter!

Dies ist mein erster Blogbeitrag in diesem Blog, oder um genauer zu sein, dies ist überhaupt mein erster Beitrag in einem Blog. Daher mag es an dieser Stelle sinnvoll und angebracht sein, etwas zu meiner Motivation zu schreiben. Also warum ein Blog und warum zur Hölle zu einem Thema, dass sogar dann nur begrenzte Relevanz zu erreichen scheint, wenn mans in Pjöngjang, oder vielmehr nahe P’unggye, so richtig krachen lässt.

Warum ich bloggen will…

Vielleicht das Naheliegendere zuerst: Warum ein Blog? Wahrscheinlich aus einem der Gründe, der den Großteil der Blogger dazu veranlasst, sich öfter mal vor den PC zu setzen, und die mehr oder weniger interessanten und sinnigen Ergebnisse ihrer geistigen Aktivitäten jedem Internetnutzer der Welt zugänglich zu machen. Sie haben erstens ein Mitteilungsbedürfnis, das die Aufnahmefähigkeit ihrer sozialen Umwelt übersteigt. Sie glauben zweitens dass irgendwo da draußen Menschen sind, die sich  für ihr Thema interessieren und die sich über ein solches Blog freuen. Und/oder drittens: Sie wollen reich und berühmt werden (Dieser Punkt sei hier nur der Vollständigkeit halber angeführt, da man bei diesem Thema wohl nur mit begrenztem Interesse rechnen kann (Berühmtheit also unwahrscheinlich ist) und meine Fähigkeiten im Web 2.0 allgemein so dilettantisch sind, dass ich wohl eher mit irgendwelchen wie auch immer gearteten Kosten (vielleicht werde ich ja verklagt von irgendwem) rechen muss, als mit Reichtum!) Also ums kurz zu machen: Das Thema interessiert mich und ich glaube, dass es andere ebenso interessieren könnte, ich schreibe gerne und wills einfach mal versuchen (Also solltet ihr nach fünf fulminanten Posts hier keine Aktualisierungen mehr finden, dann wart ihr entweder die Einzigen die sich dafür interessiert haben, ich habe mich als zu unfähig erwiesen (oder bin verklagt worden), oder Kim Jong Il hat mich als PR Chef angeworben (Kann ja alles mal passieren, schließlich scheint die Stelle zur Zeit vakant zu sein, wie dieser Artikel nahelegt) Achja, nicht verschweigen möchte ich natürlich, dass ich ein gewisses Eigeninteresse bei der ganzen Sache verfolge: Erstens möchte ich mich schlicht mit den Grundzügen der Arbeit mit dem Web 2.0 beschäftigen und hierzu bietet learning by doing meiner Meinung nach die beste Grundlage. Zweitens habe ich mich in den vergangenen Monaten etwas weitergehend mit Nordkorea im Allgemeinen beschäftigt und möchte hier auf einem relativ aktuellen Stand bleiben, wozu ein Blog einen guten Anreiz bietet.

…und warum zu Nordkorea…

Damit komme ich auch schon zur Begründung meiner Themenwahl wozu der oben angegebene Artikel auch schon einen Teil der Begründung liefert: Wahrscheinlich gibt es nur wenige Themen mit aktuell politischem Hintergrund, die mehr abstruse, witzige aber auch irgendwie erschreckende (Leider ist das was in Nordkorea geschieht Realität und keine großartige Comedy-Veranstaltung und die Menschen die unter der Politik des Regimes leiden sind echt. Andererseits fällt es aber extrem schwer nicht zu schmunzeln, wenn man erfährt, dass Kim Jong Il auf seiner längsten Tournee aller Zeiten mal wieder auf  einer Schweinefarm grandiose Ratschläge über erfolgreiche Schweinemast und die Nutzung von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen bei derselben zum Besten gegeben hat. Hier zum Beispiel oder hier oder auch hier) Storys bietet. Und ich liebe abstruse, witzige, vor allem aber interessante Storys. Deshalb habe ich jedenfalls vor einiger Zeit angefangen mich näher mit der Materie zu beschäftigen. Allerdings gibt es auch hard facts, die eine nähere Beschäftigung mit diesem Thema nahelegen und zwar recht viele: Erstmal kann es durchaus eine handfeste Bedrohung für die Stabilität Ostasiens darstellen. Na und? Ach ja, da liegen ja auch Japan, China und Südkorea, da sind dann plötzlich wieder handfeste wirtschaftliche Interessen auch für Deutschland im Spiel, also auch irgendwie für uns als deutsche interessant. Außerdem kann man zwischen Korea und Deutschland ja durchaus historische Parallelen ausmachen, die beide Länder als eine Art einzigartige historische Schicksalsgemeinschaft erscheinen lassen. Nur hat sich seit Anfang der neunziger Jahre, die Geschichte Deutschlands – zum Glück – äußerst unterschiedlich zu derjenigen Koreas entwickelt. Jedenfalls gibts bezüglich einer mögliche Widervereinigung beider Koreas (und wenn ja dann wie), einige beobachtenswerte Tatsachen, die gerade einen Deutschen, dessen Land nach zwanzig Jahren Einheit noch immer nicht „fertig-vereinigt“ ist,  interessieren dürften. Hm, und dann sind da noch Nuklearwaffen, Raketen, ein kranker Diktator, kriminelle Aktivitäten und mehr oder weniger „verrückte“ Aktionen eines Regimes, dessen Funktionsweisen selbst Fachleuten nur in Grundzügen bekannt und zugänglich sind. Lange Rede kurzer Sinn, für die Beschäftigung mit Nordkorea gibt es im Allgemeinen viele gute Gründe.

…und was ihr davon habt.

Nach Motivation und Gründen für die Beschäftigung mit diesem Thema abschließend noch einige inhaltliche Vorstellungen meinerseits, die den Leser besonders interessieren dürften, da er ja schließlich nicht nur wissen will, warum ich ein Blog schreibe und warum gerade dieses Thema dazu besonders geeignet ist, sondern auch, was ihn in Zukunft hier erwartet: Oben habe ich ja bereits eine Vielzahl von Punkten genannt, die speziell das Thema Nordkorea interessant machen. In diesem Spektrum habe ich vor dieses Blog aufzubauen. Es sollen aktuelle innen- wie außenpolitische Themen behandelt werden, wobei die etablierten Themen wie das nordkoreanische Nuklearprogramm oder die vielfältigen Manöver Nordkoreas auf internationalem Parkett ebenso Erwähnung finden sollen, wie weniger bekannte Themen und Inhalte (Produziert und verkauft Nordkorea wirklich Drogen und wenn ja wieviele; Stellt man in Nordkorea wirklich Dollarfälschungen her, die besser sind als die echten Dollars; Wie sieht die Lebenswirklichkeit „des Nordkoreaners an sich“ aus; und ist Kim Jong Il wirklich schon seit sechs Jahren tot und wird seitdem von einem (mittlerweile sehr krank aussehenden) Doppelgänger vertreten etc. pp.) . Zugegeben, ein hoher Anspruch für jemanden, der gerade in Deutschland auf seinem Sofa sitzt und wahrscheinlich noch nie einen Nordkoreaner in Natura gesehen hat. Aber glücklicherweise gibt es eine große Masse von open source Informationen zu diesem Thema, von denen ich bis jetzt auch schon einige gelesen habe. Meine Beiträge werden sich hauptsächlich auf diese Informationen stützen, sie by the way für den Leser zugänglich machen (soweit open source) und selbstverständlich werde ich diese Infos bei Bedarf mit meinen eigenen Einschätzungen und Bewertungen versehen. Natürlich ist hierzu der Einwand berechtigt, dass man sich die Infos auch selbst suchen kann und dass meine Bewertung und Meinung nur eine subjektive Meinung unter einer Vielzahl von Einschätzungen darstellt. Aber mein Gott, es ist ja nur ein Versuch und ich bin überzeugt, dass alleine das Zusammenführen der Informationen zu diesem Thema, interessierten Leuten die ihr ja offensichtlich seid, die Beschäftigung/Recherche zu diesem Thema enorm erleichtern dürfte.

Was gibts sonst noch? Achja, meine Sprache ist so wie sie ist, ich schreibe so, wie ich gerade denke, das mag manchmal ein bisschen zu leger oder „flappsig“ klingen, manchmal zu trocken, aber ich mag meine Sprache wie sie ist und werde mich deswegen nicht verbiegen. Wems nicht passt, der muss sich entweder damit arrangieren, oder seine Infos woanders beziehen. Allerdings bin ich bezüglich inhaltlicher, technischer oder grammatikalischer (ich zähle hier Grammatik, vor allen Dingen Kommasetzung nicht zu meiner Sprache) Kritik, oder genauer konstruktiver Kritik, sehr offen. Also wenn jemand einen Vorschlag hat, was ich aufnehmen sollte, was technisch besser machen könnte, oder was mein Fehler beim richtigen Setzen von Kommas sind (und wie man das richtig in weniger als vier Monaten lernen kann), her damit! Ich freue mich und werde versuchen, es sofern es mir sinnvoll erscheint, umzusetzen.

Ich glaub das wars erstmal, ich hoffe ich konnte euch für das Blog interessieren und mein erster Beitrag war nicht zu langweilig und langatmig, wenn doch werd ich versuchen mich zu bessern, aber erstmal muss ja der Eckpfeiler eingerammt werden, bevor man das Haus baut (komisches Bild, aber wenn man von solchen Pfahlbauten ausgeht machts doch wieder Sinn. Ansonsten ersetzt bitte im Geiste „Eckpfeiler eingerammt“ durch „Grundstein gelegt“, aber ich finde „Eckpfeiler einrammen“ klingt irgendwie kraftvoller und aktiver.)

So für die die bis hierher durchgehalten haben gibts dann auch eine Belohnung, sozusagen ein grandioses Gimmick. Nämlich der Zugang, den die großartige (und meiner Meinung nach einzige sehenswerte im deutschen Fernsehen) Satiresendung Extra3 zum Phänomen Nordkorea, oder vielmehr Kim Jong Il gefunden hat und die trotz ihrer vorrangig humoristischen Herangehensweise durchaus einige Wahrheiten sowohl in Bezug auf Nordkorea als auch auf die Weltpolitik beinhaltet.

Meinungen, Anregungen, Kritik? Alles gern gesehen!

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