Nach der Währungsreform: Gewalttätige Proteste zwingen das Regime zu Zugeständnissen

Einem Bericht des Chosun Ilbo zufolge, kam es nach der Währungsreform zu gewalttätigen Protesten in der Hamhung Provinz, die zu Zugeständnissen des Regimes geführt haben.

Scheinbar kann alte Währung im Wert von bis zu Einer Million Won auf Banken deponiert werden, ohne entwertet zu werden. Über die Herkunft dieses Geldes muss dabei keine Rechenschaft abgelegt werden. Kann man dagegen die Herkunft seines Vermögens erklären, soll sogar das Gesamte Vermögen auf die Bank eingezahlt werden können.

Diese Zugeständnisse folgen scheinbar auf schwere Proteste, in deren Folge das Regime 12 „Anführer“ hinrichten ließ. Die Proteste wurden vor allem angestachelt durch die Tatsache, dass in der Folge der überhasteten Reform die Preise für Güter aller Art explodiert seien.

Eine hochrangige nordkoreanische Quelle soll erklärt haben, dass es für das Regime nicht mehr möglich sei, so rücksichtslos mit dem Vermögen der Bürger umzugehen. Die Kräfte aus dem Bereich der Schwarzmärkte hätten das Regime offensichtlich zu einer Revision der Reform gezwungen.

Hm, klingt interessant, kommt aber leider aus einer einzigen Quelle, von daher muss man wohl abwarten, bis mehr Informationen durchsickern. Sollte es aber tatsächlich dazu gekommen sein, dass das Regime vor dem Druck der Märkte zurückweichen musste, zeigt sich einerseits, wie groß der Einfluss aus diesem Bereich bereits ist. Andererseits waren dann die vorgenommenen Maßnahmen ein totaler Misserfolg. Da werden dann im Regime vielleicht doch nochmal n paar Köpfe rollen…

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