Die Friedrich-Naumann-Stiftung Für die Freiheit und ihre Arbeit in Nordkorea

Heute kann ich einmal ein ganz besonderes Schmankerl präsentieren. Ich hatte nämlich das Glück, mit Herrn Walter Klitz, dem zuständigen Projektleiter der „Friedrich-Naumann-Stiftung Für die Freiheit“ in Korea, einen Interviewpartner zu gewinnen, der im Zuge seiner Arbeit für die Stiftung in den vergangenen drei Jahren 15 mal in Nordkorea zu Gast war. Daher verfügt Herr Klitz über einen reichen Erfahrungsschatz, an dem er mich und euch teilhaben lässt und uns damit die Realität in Nordkorea etwas näher bringt.

Bevor ich das Interview veröffentliche, möchte ich euch allerdings kurz die Stiftung in aller Kürze vorstellen, damit ihr über die Hintergründe informiert seid. Die Friedrich-Naumann-Stiftung Für die Freiheit ist eine der FDP nahestehende Stiftung und betreibt neben ihrer Arbeit in Deutschland auch ein weltweites Netzwerk von Büros. In ihrer internationalen Arbeit verfolgt die Friedrich-Naumann-Stiftung Für die Freiheit folgende Grundsätze:

Wir fördern den Aufbau demokratischer, marktwirtschaftlicher und rechtsstaatlicher Strukturen, damit immer mehr Menschen in liberalen, demokratischen Gesellschaften leben können. Das Kernanliegen der Stiftungsarbeit im Inland und international ist die Verwirklichung von Freiheit und Verantwortung. In diesem Sinne unterstützen wir unsere Partner weltweit bei der Erarbeitung individueller Problemlösungen.

Teil der internationalen Arbeit der Friedrich-Naumann Stiftung ist das Büro, dass die Stiftung in Seoul unterhält. Dieses ist auch zuständig für die Projekte, die in der Demokratischen Volksrepublik Korea durchgeführt werden. Damit ist die Friedrich-Naumann-Stiftung eine der wenigen deutschen Organisationen, die in Nordkorea aktiv ist. Auf der deutschen Homepage der Stiftung wird die Arbeit bezüglich Nordkorea wie folgt beschrieben:

In Nordkorea geht es der Stiftung insbesondere darum, politische Kontakte aufzubauen und zu pflegen sowie den politischen Dialog in einem politisch schwierigen Umfeld zu fördern. Der Schwerpunkt der Maßnahmen liegt in der wirtschaftlichen Erneuerung des Landes (capacity building). Die Stiftung orientiert sich dabei im Wesentlichen an den Bedürfnissen, die gemeinsam mit unseren Partnern für die Entwicklung des Landes als vordringlich angesehen werden. Außerdem dienen die Gespräche der Verbesserung der bilateralen, aber auch der internationalen Beziehungen des noch weitgehend abgeschotteten Landes.

Das konkrete Vorgehen dazu wird auf der Seite des Büros in Korea so umrissen:

Since 2002 our foundation has been providing both, theoretical and practical tailor-made training seminars for experts on economy and finance in the DPR Korea. Our programs include study tours abroad and are aimed at transfering knowledge on the functioning of market economy, strategies of economic modernization and monetary systems.

Wer mehr über Grundsätze, Ziele und Arbeit der Friedrich-Naumann-Stiftung Für die Freiheit erfahren möchte kann sich auf ihrer deutschen Seite dazu kundig machen.

Um nähere Informationen zu den Aktivitäten der Stiftung in Korea zu bekommen, empfehle ich einen Blick auf die Seiten des Regionalbüros für Südost- und Ostasien sowie natürlich besonders des Büros in Seoul. Hier kann man unter anderem sehr interessante Videoausschnitte und Berichte in Textform zu und von verschiedenen Veranstaltungen der Stiftung in Süd- und Nordkorea finden.

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