Festsaison in Nordkorea: Feiern bis die Erde wackelt

Im Grenzgebiet zwischen China, Russland und Nordkorea (Karte des Gebiets gibts hier) gab es um 9:13 Uhr Ortszeit (2:13 MEZ) ein Erdbeben mit einer Stärke von 6,7 auf der Richterskala. Das Beben soll zwischen der russischen Stadt Wladiwostok und Chongjin in Nordkorea aufgetreten sein. Allerdings lag das Epizentrum mit 550 Kilometern sehr tief unter der Erdoberfläche, so dass aus Russland und China keine Toten, Verletzten oder größeren Schäden berichtet werden. Aus Nordkorea liegen momentan noch keine Informationen vor.

Scheint also weniger schlimm gewesen zu sein. Allerdings kommt das Erdbeben in sehr großer zeitlicher Nähe zu zwei sehr wichtigen Festtagen in Nordkorea. Kim Jong Ils Geburtstag und dem Neujahrsfest. Ob die, von der fehlgeschlagenen Währungsreform noch zumindest teilweise erzürnten Menschen in Nordkorea als schlechtes Omen für die Mächtigen in Pjöngjang sehen, wird sich (wenn überhaupt, wahrscheinlich aber eher nicht) erst in der nächsten Zeit zeigen. Ich würde das, wenn ich an sowas wie Omen glauben würde, aber wahrscheinlich schon als solches sehen

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