Nordkorea jagt Hyundai Asan mit Ultimatum ins Bockshorn

Ich hab ja vor ein paar Tagen über die Schwierigkeiten berichtet, die Hyundai Asan zurzeit plagen. Scheinbar fand man das Ultimatum das Nordkorea gestellt hat, dort recht beeindruckend. Nordkorea hatte verkündet, dass alle Unternehmen, die Anteile am Touristenressort am Kumgangsan haben, sich bis Donnerstag dieser Woche dort einfinden sollen, ansonsten würden sie enteignet. Hyundai Asan, dem es ohnehin daran gelegen ist, dass die Touren in das Ressort wieder aufgenommen werden, scheint kein Risiko eingehen zu wollen und schickt Vertreter nach Nordkorea. Auch die staatlich betriebene Korean Tourism Organisation (KTO) hat sich entschlossen, dem Ultimatum zu entsprechen. Natürlich wird von staatlicher Seite darauf hingewiesen, dass es sich bei der KTO Delegation keine Regierungsvertreter befinden würden. Aber ob das wohl einen großen Unterschied macht?

Fakt ist, dass Nordkorea scheinbar, wenn auch nur in einem weniger bedeutenden Bereich, eine Schmerzgrenze gefunden hat, mit der man die südkoreanische Seite erpressen kann. Scheinbar will der Süden die Errungenschaften im Bereich der Touristentouren nicht so einfach null und nichtig machen lasse, bzw. Hyundai Asan und damit Hyundai hängen lassen. Langfristig wird man dann allerdings in Seoul etwas mehr auf die Wünsche des Nordens eingehen müssen. Dazu war man zwar bisher nur sehr begrenzt bereit, da man aber nun gezeigt hat, dass man hier erpressbar ist, wird es schwer sein, diesen Weg nicht weiterzugehen. Ein kleiner Etappensieg für Pjöngjang also.

Da bleibt mir dann wohl nurnoch zu sagen: „To be continued…“

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