Nordkorea stationiert 50.000 weitere Soldaten an der DMZ – Neue Kriegsstrategie

Berichten zufolge hat Nordkorea die Stationierung von knapp 50.000 „special forces“ entlang der Demilitarisierten Zone (DMZ), der Grenze zu Südkorea, abgeschlossen. Die Einheiten sollen seit zwei oder drei Jahren in die Region verlagert worden sein. Nordkorea habe Lehren aus dem Irakkrieg gezogen und die Truppen dort stationiert damit diese bei einem Kriegsausbruch nach Südkorea eindringen und Verwirrung hinter den feindlichen Linien stiften könnten.

Die Aufstellung der Einheiten an der DMZ kann natürlich nicht unmittelbar mit dem weiterhin nicht wirklich geklärten Untergang der Cheonan in Verbindung gebracht werden, allerdings passt sie zu den erhöhten Spannungen, die zurzeit die Beziehungen zwischen Süd- und Nordkorea beherrschen. Außerdem scheint man in Pjöngjang mit dem Amtsantritt Lee Myung-baks geahnt zu haben, dass die Zeiten von Sonnenscheinpolitik und sehr „entgegenkommenden“ südkoreanischen Präsidenten vorbei seien. Denn das eine solche Truppenverschiebung mit dem Amtsantritt Lees zusammenfällt muss ja kein Zufall sein (obwohl es wohl einer wäre, hätte die Verlegung schon vor drei Jahren begonnen).

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