Russland trainiert für den Ernstfall: Truppen übten für Krise in Nordkorea

So wirklich zu trauen scheint die russische Regierung der Stabilität des Kim-Regimes in Nordkorea nicht. Das legt jedenfalls ein Bericht der Dong-a Ilbo nahe, in dem auf ein russisches Manöver hingewiesen wird, in dessen Rahmen die Truppen ihre Reaktion auf einen massiven Zufluss nordkoreanischer Flüchtlinge über die 19 km lange Grenze zwischen beiden Ländern trainierte.

Die Übung war Teil von „Wostok 2010“ dem größten Manöver, das die russische Armee seit Jahren abgehalten hatte. Generell sei das Manöver „nicht gegen irgendein konkretes Land gerichtet“ gewesen, umso bezeichnender ist die Übung an der nordkoreanischen Grenze, die sich zwar auch nicht gegen das Nachbarland richtet, aber trotzdem eine gewisse Besorgnis der russischen Seite über die Stabilität Nordkoreas offensichtlich werden lässt. Bereits 2005 übten russische und chinesische Truppen gemeinsam nahe der nordkoreanischen Grenze einen  solchen Fall. Dies deutet darauf hin, dass die Staaten ein koordiniertes Vorgehen im Fall einer Krise in Nordkorea anstreben.

Das Manöver als ein Signal für eine eventuelle Instabilität Nordkoreas zu sehen wäre wohl etwas überzogen. Aber dieses Vorgehen verdeutlicht, dass auch Russland eine Krise im Nachbarland nicht ausschließt und dies der Welt (auch wenn die eigenen Medien diesen Teil des Manövers nicht erwähnten) durch die Übung auch zeigt . Aber wie schrieb schon Schiller (der für eine echt erstaunliche Zahl geflügelter Worte verantwortlich ist): „Der Kluge Mann baut vor.“

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