Von den Leiden des Nordkorea-Beobachtens: Interessanter Artikel in der Washington Post

Eben habe ich einen interessanten Artikel in (eigentlich nicht direkt in, aber ihr wisst ja was ich meine) der Washington Post gelesen. Im Grunde genommen geht es um die Möglichkeit und Unmöglichkeit des Jobs von „Nordkorea-Beobachtern“. Es wird beschrieben warum es kaum gelingt, Vorgänge in Nordkorea auch nur annähernd korrekt zu beschreiben. Als Beispiel wird unter anderem Andrei Lankov angeführt, der sich nach Kim Il Sungs Tod darauf vorbereitete, in kürze in Nordkorea den erwarteten rapiden politischen Wandel zu erforschen und beschreiben. Daraus ist zwar nichts geworden, aber trotzdem ist Lankov heute einer der bekanntesten Nordkorea-Beobachter. Auch interessant und erstaunlich richtig die Aussage von Nicholas Eberstadt, der eine wirksame nordkoreanische Informationsbarriere beschreibt, die dazu führe, dass „so-called experts plausibly spin out diametrically opposite interpretations of the same information.“ Böswillige Leute könnten das natürlich auch als Rechtfertigung dafür sehen, dass Herr Eberstadt schon seit über 15 Jahren (mal mehr und mal weniger laut) erfolglos den Untergang des Kim Regimes orakelt. Sei‘s drum, der Artikel ist sehr interessant und angenehm zu lesen und daher lege ich ihn jedem dens interessiert wärmstens ans Herz…

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