Veranstaltungshinweis: „Ein Volk hinter Gittern – Das Elend in den Arbeitslagern Nordkoreas“ am 23.06. in Berlin

Heute möchte ich euch mal wieder auf eine sehr interessante Veranstaltung aufmerksam machen, die nächste Woche in Berlin stattfindet und unter dem Titel „Ein Volk hinter Gittern – Das Elend in den Arbeitslagern Nordkoreas“ steht. Am 23. Juni ab 18:30 wird in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (Genslerstr. 66, 13055 Berlin), ein Zeitzeugengespräch und Diskussionsrunde zu den Arbeitslagern in Nordkorea stattfinden. Anlass ist die Eröffnung einer Ausstellung mit Exponaten aus den Lagern und Zeichnungen geflüchteter Häftlinge. Die Diskussionsrunde ist mit sehr interessanten Leuten besetzt: Neben dem südkoreanischen Journalisten Ha Tae-Keung, dürfte vor allem die Teilnahme von Kim Hye-Sook, die in einem nordkoreanischen Lager einsaß und insgesamt 28 Jahre politischer Gefangenschaft hinter sich hat, tiefe Einblicke gewähren. Ebenfalls spannend finde ich, dass mit Jörn Rohde, dem Leiter des Ostasienreferats im Auswärtigen Amt, auch ein Praktiker deutscher Außenpolitik dabei sein wird (ihm würde ich wirklich gerne die eine oder andere Frage stellen). Im Rahmenprogramm wird außerdem noch der Kurzfilm „Kim Jong-il – Nur sein eigenes Paradies“ (12 min) gezeigt und einleitend werden Hubertus Knabe, der Leiter der Gedenkstätte und Roland Brauckmann, Korea Koordinator von Amnesty International (dem ich auch gerne ein paar Fragen stellen würde, auch wenn er nicht an der Diskussionsrunde teilnimmt) sprechen.

Wenn ich in Berlin oder der näheren Umgebung wohnen würde, wüsste ich jedenfalls, was ich am nächsten Donnerstagabend machen würde. Mit dieser sehr spannend besetzten Veranstaltung haben die Organisatoren etwas auf die Beine gestellt, das definitiv einen Besuch wert sein wird. Über die Ausstellung kann ich leider nicht viel sagen, da es dazu eigentlich keine Informationen gibt, aber sie wird vermutlich nicht riesig sein, denn die Exponate und Zeichnungen müssen ja aus den Lagern erstmal nach Südkorea gelangen und das wird wahrscheinlich nicht so oft vorkommen. Meine Empfehlung für alle, die in und um Berlin wohnen ist jedenfalls, sich unter Tel. 030 / 986082413 oder per Email a.kockisch@stiftung-hsh.de für die Teilnahme an der Veranstaltung anzumelden.

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