Veranstaltungshinweis: Koreanisch-Deutsches Forum für Frieden am 30.01. in Berlin — Spannendes Thema, spannende Teilnehmer

Ich wollte euch nur in aller Kürze auf eine sehr interessante Veranstaltung in Berlin hinweisen. Am Montag dem 30. Januar veranstaltet die Konrad-Adenauer-Stiftung das 2. Koreanisch-Deutsche Forum für Frieden. Das Forum wird von 15 bis 19 Uhr dauern  und in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung (Tiergartenstr. 35, Berlin) stattfinden (und abschließend gibt’s noch einen koreanischen Empfang…). Die KAS bittet um Anmeldung (näheres findet ihr auf der verlinkten Seite).

Vor den jüngsten Geschehnissen wird sich das Forum vor allem dem neuen Status und den daraus entstehenden Chancen und Herausforderungen widmen. Es sind zwei Panels geplant, die jeweils sowohl von deutscher, als auch von koreanischer Seite sehr spannend besetzt sind. Das erste steht unter dem Titel: „Nach der plötzlichen Machtübergabe in Pjöngjang: Welche Chancen bestehen für eine friedliche Annäherung und Wiedervereinigung der koreanischen Halbinsel? Welchen Beitrag können Deutschland und die EU leisten? „, das zweite ist überschrieben mit: „Integration nach einer Wiedervereinigung – Wie wächst zusammen, was zusammengehört?“. Vielleicht schaffen es ja ein paar von euch. Es wird sich auf jeden Fall lohnen.

Weil ich gerade schon auf Veranstaltungen in Berlin am Hinweisen bin: Vielleicht ist ja dem einen oder anderen der Vortrag von Gerhard Thiedemann heute Abend bisher entgangen. In vier Stunden ist es soweit, also seid spontan und schaut es euch an. Die Möglichkeit gibts nicht so häufig…

2 Antworten

  1. Hmmm, die Vertreter Koreas kommen offenbar alle aus dem Süden, von daher ist das wohl mehr Monolog als Dialog.
    Es ist natürlich schwer vorstellbar, das sich in einem Drittland Nord- und Südkoreaner zu einer gemeinsamen Diskussionsrunde zusammenfinden.
    Hat jemals eine „etablierte“ Organisation versucht, so eine Veranstaltung mit Nordkoreanern durchzuführen (ohne Südkoreaner dabei zu haben)?

    Braucht sicher gute Vorbereitung, man müßte erst einmal Vertrauen bei den Nordkoreanern aufbauen (was vorausetzt, das die deutsche Organisation an solch eine Veranstaltung ohne Missionierungsabsichten etc. geht).
    Aber warum eigentlich nicht.

    • Ganz so schwarz würde ich das nicht malen. Die Konrad Adenauer Stiftung hat z.B. im vergangenen Jahr das Symposium „Ordnungspolitik in der Demokratischen Volksrepublik Korea und der Bundesrepublik Deutschland“ durchgeführt, bei dem die Vertreter aus Korea aus dem Norden kamen. Inhaltlich zwar anders ausgerichtet, aber vermutlich nicht minder „schwierig“ und interessant. Auch die Naumann Stiftung hat öfter mal Nordkoreanische Experten v.a. aus dem wirtschaftlichen Bereich (aber ich glaube auch Stadtentwicklung) nachDeutschland eingeladen und hier Veranstaltungen durchgeführt (wobei ich natürlich nicht weiß, ob und wieviel Gewicht auf Dikussionen etc. lag). Aber du siehst, man versucht nicht nur über, sondern auch mit Akteuren aus Nordkorea ins Gespräch zu kommen.
      Und was Missionierungsabsichten angeht: Die sind vielleicht bis zu einem gewissen Maß auf jeder Seite vorhanden, aber das ist ja ganz normal, wenn man einen Standpunkt hat und den auch vertritt. Das Wichtige ist der Dialog über Standpunkte und den scheint es durchaus zu geben…

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