Trash zum Sonntag (IV) und beste Jahresendwünsche

Eigentlich wollte ich in der letzten Woche noch ein oder zwei Beiträge Posten und mich dann heute mit einem Trash zum Sonntag in die Weihnachts- und vielleicht auch Silvesterferien verabschieden. Aber ihr wisst ja vermutlich auch, wie es in dieser Jahreszeit in kapitalistischen Gesellschaften so läuft: Einerseits türmen sich die Termine mit Weihnachtsfeiern und sonstigen Events, andererseits muss man sich auch noch ein bisschen dem Konsumterror hingeben (obwohl ich damit dieses Jahr recht gut wegkam). Naja und als Konsequenz hat man dann superwenig Zeit, dafür aber jede Menge Stress und schafft niemals auch nur annähernd alles was man will. Eigentlich habe ich jetzt gerade auch nicht wirklich Zeit, aber sich so sang und klanglos aus so einem spektakulären Jahr zu verabschieden, wäre dann doch ein bisschen blöd gewesen. Daher hier meine kurze (vermutlich) Jahresendbotschaft, da ich nach Weihnachten ein paar Tage in einem benachbarten Land zubringen werde, dass sich bis vor einigen Monaten als einziges europäisches Land rühmen konnte, ein nordkoreanisches Restaurant zu haben.

Naja und weil ich eben wenig Zeit habe, will ich auch nicht besonders viele Worte machen. Ein Trash zum Sonntag in Form eines Geschenks (das ich aber quasi nur weiterreiche) und das war es schon mit der Vorweihnachtsbescherung. Dank Nordi, der auf der Freien Beitragsseite darauf hingewiesen hat, bin ich auf das interessante Game „Pyongyang Racer“ aufmerksam geworden. Das Spiel ist eine geschickte Werbeaktion von Koryotours, die sich sehr gut auf virales Marketing verstehen und so auch hier in meiner Trash-Kategorie landen.

Warum Trash? Nunja, „Pyongyang Racer“ ist kein Highend Produkt. Dazu muss man das nichtmal gezockt haben, das sieht man auch so. Zocken ginge auch nicht, weil wohl die PR-Aktion so erfolgreich war, dass der Server von der Koryo-Group jetzt auch quasi trash ist und der Link zum Spiel zurzeit tot. Wer aber so vor 15 Jahren auf seinem 4.86er gerne Autorennspiele gedaddelt hat, der findet vielleicht noch echtes Vergnügen an dem Spiel und wer an sehr rudimentärem Basiswissen über Pjöngjang interessiert ist, der sollte sich auch mal die gut zehn Minuten nehmen, die es wohl braucht, das Spiel durchzuspielen.

Achja, interessant auch die Werkstatt aus der das ganze stammt. Zwar steht da, dass es von nordkoreanischen Programmierern programmiert sei, aber die Firma Nosotek kennen wir ja schon. Die ist nämlich im Endeffekt eine deutsch.

Wie gesagt, vielmehr als ein bisschen Ansichtsmaterial kann ich euch noch nicht liefern, aber irgendwann wird die Koryogroup schon ihren Server in den Griff kriegen oder das Interesse der Gamer nachlassen. Bis dahin könnt ihr euch ja die Zeit mit warten vertreiben, denn das Christkind kommt morgen so oder so…

Sorry, dass ich nichts zu verhafteten Amerikanern geschrieben habe (außer einer Vorabankündigung), von leuchtenden Weihnachtsbäumen (aber der Schwachsinn wiederholt sich ja wie andere Dinge alle Jahre wieder) oder von absolut sicheren Raketenbeweisen (nicht mehr als das übliche Geklappere rund um nordkoreanische Satelliten-/Raketenstarts), aber das wäre in Anbetracht meines beschränkten Zeitbudgets zu viel Aufmerksamkeit für nur mittelmäßig wichtige Themen gewesen, da ist mir was Lustiges doch lieber.

Also verabschiede ich mich definitiv bis nach Weihnachten und vermutlich bis zum nächsten Jahr und wünsche euch eine ruhige und besinnliche/gemütliche/schöne/relaxte Zeit und einen gute Start nach 2013. Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, dann schaut euch doch einfach die Blogs an, auf die ich auf der Linkseite verweise oder bedient euch bei den Hinweisen zu Nachrichtenagenturen etc. oder je nach Interesse bei den anderen Links, die ich so gesammelt habe. Macht‘s gut und bis dann…

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